National Centre of Competence in Research PlanetS
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Stadel Joachim, Dr.

Institut für Computergestützte Wissenschaften, Numerical Laboratories, Universität Zürich
Subproject Leader 6.2
8057 Zürich
+41 44 635 58 16

Nennen Sie uns ein persönliches Zitat oder eines einer bekannten Person (z.b. Albert Einstein), welches Sie und Ihre Arbeit/Ihr Leben beschreibt.
Die eindrucksvollste Tatsache ist, dass die Schwerkraft einfach ist. Es ist einfach die Grundlagen vollständig darlegen so dass keine Unklarheiten bestehen um die Ideen des Gesetzes zu ändern. Es ist einfach, und deshalb ist es schön. Es ist einfach in seinem Muster. Ich meine nicht, dass es einfach in seiner Ausswirkungen ist – die Bewegungen der verschiedenen Planeten und die Störungen auf den anderen kann ziemlich kompliziert sein, und zu verfolgen wie all die Sterne in einem Kugelsternhaufen sich bewegen ist ziemlich außerhalb unserer Fähigkeit. Es ist in seinem Handeln kompliziert, aber das Grundmuster oder das System unter der ganzen Sache ist einfach. Dies haben alle unsere Gesetze gemeinsam; sie alle erweisen sich als einfache Dinge, obwohl sie komplex in ihrer tatsächlichen Ausswirkungen sind. – Richard P. Feynman ” Das Gesetz der Gravitation , als Beispiel für physikalische Gesetz ‘ , das erste seiner Messenger Lectures (1964), der Cornell University . Im Charakter des physikalischen Gesetzes (1967), 33-4 gesammelt.

Beschreiben Sie Ihren Beruf in einem Satz und sagen Sie uns, was das wichtigste Ziel Ihrer Arbeit ist.
Ich entwickle Codes mit denen ich die gravitationsbedingte Entwicklung von Planeten oder von grösseren kosmischen Strukturen simulieren kann; eine Aufgabe die typischerweise paralleles Rechnen in einem sehr hohem Grad benötigt. Zu verstehen, wie diese komplexe Dynamik zum Wachstum und der Herausbildung von Planetensystemen führt, ist das Ziel dieser Arbeit.

Wie sind Sie zu diesem Forschungsgebiet/Arbeitsumfeld gekommen?
Als “graduate student” in Toronto war es mein Betreuer Ray Carlberg der mich in astrophysikalische Simulationen eingeweiht hat, und es waren Scott Tremaine und Prasenjit Saha die mein Interesse an Integrationen des Sonnensystems geweckt haben. Später, als ich nach Seattle ging, waren es George Lake und Thomas Quinn die das Eisen heiss hielten.

Welches wäre die grossartigste Entdeckung, die Sie miterleben möchten?
Ich würde sagen die Entdeckung des Dunklen Materie Teilchen, aber dies wäre verbunden mit einer gewissen Traurigkeit, ein gewisser Rechnungsabschluss. Aber es ist immer so das neue Fragen auftauchen, also wird es vielleicht doch nicht zur Wehmut führen…

Sie arbeiten für den Nationalen Forschungsschwerpunkt PlanetS. Was glauben Sie wird PlanetS Ihnen ermöglichen, was ohne PlanetS nicht möglich wäre?
Auf jeden Fall eröffnet es neue Horizonte für unsere Simulationen, neue Anwendungen, aber es verbindet auch den Masstab den wir untersuchen mit chemischen, geophysikalischen und womöglich auch atmosphärischen Prozessen. Ich sehe auch ein dass die nähere Zusammenarbeit mit Leuten die sich mit konkreten Beobachtungen und Messungen befassen sehr gesund für mich ist.

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