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PlanetS an der Fantasy Basel

Mitglieder von PlanetS präsentierten wissenschaftliche Erkenntnisse (Bilder PlanetS)

Mehr als 40’000 Fans von Star Wars, Indiana Jones, Game of Thrones oder Lord of the Rings kamen 2017 an die Messe Basel, um die neueste Ausgabe der Fantasy Basel zu erleben, die grösste derartige Veranstaltung in Europa. Die 45’000 Quadratmeter der Halle 2 beherbergten während dreier Tage vom 29. April bis 1. May 2017 extravaganteste Stände, Masken und Waffen von Helden, Videospiele oder Demonstrationen von Kämpfen mit Lichtschwertern. Sogar grosse Raumschiffe aus Star Wars waren ausgestellt.

Mitten in dieser Fülle aus Farben, Kostümen und Dekorationen befand sich der Stand von PlanetS, der nicht weniger attraktiv war. Vor einem Grossbildschirm für Kurzvorträge standen Bänke, ein 1:2 Modell von CHEOPS und ein Tisch für Schwerkraft-Simulation. Eine Fülle von Postern und Postkarten waren gratis zum Mitnehmen.

«Unser Ziel ist, zu zeigen, dass die Wissenschaft es mit der Science-Fiction aufnimmt oder diese sogar übertrifft», erklärt Timm Riesen von der PlanetS-Kommunikationsplattform: «Als Science-Fiction-Fans sind die meisten Besucher von der Wissenschaft angetan und noch mehr von der Suche nach Planeten und ausserirdischem Leben.» Der Erfolg liess nicht lange auf sich warten. Während die Krümmung des Raums durch eine Masse eine Mehrheit der Zuschauer kaum erstaunte, liess die Konstruktion eines Schweizer Satelliten eine beträchtliche Zahl sprachlos. «Das ist toll und wirklich gut für die Schweiz», lauteten die durchweg positiven und gar enthusiastischen Reaktionen, die nach mehr Erklärungen zum Bau und Start fragten. «Werden wir den Start am Fernsehen sehen?» wurde oft gefragt und bemerkt: «Es ist verrückt, was unser Land leistet, ohne dass wir es wissen.»

Gerade deshalb entschieden sich Mitglieder der PlanetS-Kommunikationsplattform, an der Fantasy Basel 2017 dabei zu sein. Gemäss der Gebert Rüf Stiftung in Basel, die Innovation im Interesse von Wirtschaft und Gesellschaft fördert, erreicht die Kommunikation von Universitäten und Forschungsorganisationen nur 30% der Schweizer Bevölkerung – ein Publikum, das mit der Forschungswelt bereits vertraut ist. Laut dieser Stiftung verändert sich das Publikum zudem nicht. Das heisst, es sind immer die gleichen Leute, die wissenschaftliche Neuigkeiten beachten. So wird der Graben zwischen den gut Informierten und den Nichtwissern immer grösser. Deshalb ist es nötig, neue Teile der Bevölkerung anzusprechen. Die Fantasy Basel war eine hervorragende Gelegenheit, dieses Ziel zu erreichen.

 

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